Herford-App: digitaler Sprung nach vorn
„Unsere Homepage ist modern und gut aufgestellt – daran gibt es nichts zu rütteln. Sie ist die Basis, auf der wir aufbauen können“, betont die FDP-Fraktionsvorsitzende, Ricarda Heeper. „Gleichzeitig fehlt aktuell ein einheitlicher, plattformübergreifender Zugang, der auf allen Endgeräten und Betriebssystemen funktioniert. Hier wollen wir ansetzen.“
Die Idee: Eine App, die Inhalte bündelt, übersichtlicher darstellt und um interaktive Funktionen erweitert. Dazu könnten ein digitales Schwarzes Brett, ein zentraler Stellenmarkt, ein gebündelter Veranstaltungs- und Eventkalender, Beteiligungs- und Feedbackformate sowie Push-Benachrichtigungen zählen. Auch der Herford-Gutschein, Gutscheine aus H2O und Eishalle oder Präsentationen lokaler Angebote aus Handel, Gastronomie, Wirtschaft und Tourismus könnten integriert werden.
Die Verwaltung soll nun prüfen, welche Variante – Ausbau der bestehenden Homepage oder Open-Source-Lösung – sinnvoll ist, welche Kosten anfallen, wie viele personelle Ressourcen nötig sind, welche Synergien mit städtischen Gesellschaften entstehen und welche Fördermittel oder Sponsorengelder aufgetrieben werden könnten.
„Viele Städte zeigen, dass eine gut gemachte Stadt-App den direkten Draht zu den Menschen stärkt, Verwaltungswege verkürzt und Service-Angebote zeitgemäß bündelt“, so die FDP. „Wir wollen eine fundierte Entscheidung treffen, ob und wie Herford digital noch besser werden kann – ohne den Blick für Kosten, Nutzen und Machbarkeit zu verlieren.“
Eine strukturierte Prüfung soll die Grundlage dafür liefern, ob und wie die Stadt Herford künftig eine eigene App braucht und welchen Mehrwert sie damit für Verwaltung, Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger schaffen kann.